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Projektpartner

Die TU Braunschweig ist der zentrale wissenschaftliche Partner im Projekt. In fast jedem Arbeitspaket entlang der Recyclingkette ist ein Institut der TU Braunschweigmit Forschungsaufgaben beteiligt. Folgende Institute übernehmen wichtige Aufgaben:

Institut für Automobilwirtschaft und Industrielle Produktion (AIP)
Institut für Chemische und Thermische Verfahrenstechnik (ICTV)
Institut für Hochspannungstechnik und Elektrische Energieanlagen (elenia)
Institut für Partikeltechnik (iPAT)
Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (IWF)

An der TU Braunschweig wird die 'Battery LabFactory' errichtet. Ziel des Laboratoriums ist die wissenschaftliche Untersuchung der gesamten Fertigungskette von der Herstellung der Elektroden über die Zelle, das Modul bis hin zur Systemintegration.

 

Die Marke ‚Volkswagen Pkw‘ ist Bestandteil des Volkswagen Konzerns. Dieser besteht derzeit aus zwölf unabhängigen Marken und einer diversifizierten Produktpalette, die vom ökologisch bewussten BlueMotion-Modell über Luxus- und Sportwagen bis zu leichten Lastwagen und Nutzfahrzeugen reicht. Der Volkswagen Konzern ist einer der größten weltweit aktiven Automobilhersteller. Mit dem Tuareg Hybrid, dem Jetta-Hybrid und dem neuen e-up! hat Volkswagen sowohl Hybrid- als auch reine Elektrofahrzeuge auf den Markt gebracht. Weitere Modelle befinden sich in Entwicklung.

Volkswagen unterstützt das Projekt in vielfältiger Weise. Vor allem wird umfangreiches Know-How zum Umgang mit Batterien in das Projekt eingebracht.

 

Der Audi Konzern zählt mit den Marken Audi und Lamborghini zu den erfolgreichsten Automobilherstellern im Premium- und Supersportwagensegment. Mit der Marke Ducati bietet der Audi Konzern seinen Kunden darüber hinaus auch Motorräder im Premium-Segment. Audi arbeitet mit Hochdruck an der Elektrifizierung des Antriebs durch die Plug-in-Hybridtechnologie. Ein serienreifes Highlight auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 2013: der Audi A3 Sportback e-tron.

Als Elektrofahrzeughersteller hat Audi eine Rücknahmepflicht für Traktionsbatterien und unterstützt das Konsortium in mehreren Arbeitspaketen, um ein qualitativ hochwertiges und wirtschaftliches Recycling zu ermöglichen.

 

Electrocycling betreibt seit 1995 am Standort Goslar in Niedersachsen eine nach dem neusten Stand der Technik konzipierte industrielle Anlage für die Zerlegung und Aufbereitung von Elektroaltgeräten. Mit 160 Mitarbeitern wurden mittlerweile über 400.000 t Elektroaltgeräte verwertet.

Electrocycling errichtet im Projekt eine mechanische Pilotanlage, um Fahrzeugbatterien zu demontieren, die Wertstoffe zu separieren und insbesondere Kupfer und Aluminium zurückzugewinnen.

 

 

Hosokawa Alpine stellt Anlagen zur Herstellung und Verarbeitung von Pulverpartikeln im Größenbereich von Nano- bis Millimeter in Trocken- und Nassverfahren her. Parallel zu den Mühlen sind Windsichter zur dynamischen Trennung von groben und feinen Partikeln ein wichtiges Produkt.

Hosokawa Alpine optimiert im Projekt zusammen mit anderen Partnern bestehende Verfahren zur Zerkleinerung und Separation von Batteriematerialien. Das Unternehmen wird eine spezielle Zerkleinerungsanlage für die mechanische Pilotanlage liefern und aufbauen.

 

I+ME ACTIA GmbH ist spezialisiert auf Batteriemanagementsysteme (BMS), elektronische Steuergeräte und Diagnosetechnik (Entwicklung, Produktion und Service) und bietet für verschiedenste Endanwendungen seit 2009 zellherstellerunabhängig großformatige Lithiumbatterien in kompakter Ausführung als Systemlieferant an.

Um den Recyclingprozess sicher und effektiv zu gestalten, soll die noch vorhandene elektrische Energie aus Batterien bzw. einzelnen Zellen entfernt werden. I+ME Actia entwickelt hierzu flexible und wirtschaftliche Entladungsmöglichkeiten, die für unterschiedliche Batterietypen geeignet sind.
 

 

Die Solvay Fluor GmbH nimmt mit seiner anorganischen und organischen Angebotspalette fluorierter Verbindungen eine führende Stellung auf dem europäischen und einen 2. Platz auf dem Weltmarkt ein. Solvay Fluor produziert u.a. MonoFluorEthylenCarbonat für den Einsatz in Lithum-Ionen-Batterien.

Der flüssige Elektrolyt muss für die weiteren Recyclingschritte abgetrennt werden. Solvay Fluor entwickelt im Projekt hierfür ein Rückgewinnungs- und Aufarbeitungsverfahren für die organischen Lösungsmittel.

 

 

Rockwood Lithium ist der globale Marktführer für Lithiumprodukte und einer der größten Lithium Rohstoffproduzenten. Das Unternehmen ist darüber hinaus ein weltweit führender Anbieter von speziellen Metallprodukten auf Basis von Cäsium, Barium und Zirkonium.

Im LithoRec-Projekt übernimmt Rockwood Lithium die hydrometallurgische Aufarbeitung der separierten Aktivmaterialien zur Wiedergewinnung von Lithiumsalzen und der Bereitstellung von Übergangsmetallsalzen.

 

 

Das Batterieforschungszentrum MEET befasst sich seit vielen Jahren mit der Darstellung, Entwicklung und Charakterisierung von Materialien für Lithium-Ionen-Batterien, insbesondere neuer Elektrolytmaterialien mit höherer Leistung, besserer Sicherheit und Lebensdauer.

Das MEET entwickelt u.a. ein Elektrolytrückgewinnungsverfahren und beurteilt die Eignung der recycelten Materialien in bezug auf die elektrochemische Performance.

 

Weiterhin sind im Projekt vier assoziierte Partner beteiligt. Es sind dies:

 

Lion Engineering bündelt als solches die seit Jahren am Institut für Partikeltechnik (iPAT) aufgebauten verfahrenstechnischen Expertisen zur Herstellung und im Besonderen auch zum Recycling von Lithium-Akkumulatoren.

 

Mit fast 100 Jahren Erfahrung ist H.C. Starck ein führender Qualitätsanbieter der Technologie-Metalle Wolfram, Molybdän, Tantal, Niob und Rhenium, Hochleistungskeramiken sowie thermischer Spritzpulver. H.C. Starck und Japan New Chisso Corp. haben im September 2010 das Joint Venture CS Energy Materials Ltd mit dem Ziel gegründet, gemeinsam Kathodenmaterialien für hochleistungsfähige Lithium-Ionen Batterien zum Betrieb von Hybrid- und Elektroautos zu entwickeln und zu produzieren.

H.C. Starck wird im Projekt ein Verfahren für die Aufarbeitung der separierten Übergangsmetalle entwickeln. Die Eignung der recycelten Produkte für neue Kathodenmaterialien wird durch das JV überprüft.